Samstag, 15. Oktober 2011

I ashamed for the my english.

Gran Madre
SightseeingTour mit fC. Er ist ashamed for the his english. Io mi vergono per me italiano.
Porta Nuova - Via Po. Eine Demonstration gegen die unfähige Regierung.
Piazza San Carlo - Piazza Castello - Piazza Madama - Giardini Reali - Duomo. Un matrimonio.

Im Duomo kann man Jesus' Leichentuch sehen. Genauer: Man kann die Kiste sehen, in der das Leichentuch ist! Und ein Bild davon. Es wird nur noch selten ausgestellt, weil es ein wenig beschädigt wurde, als es in der Kirche gebrannt hat.


Teatro - Via Po - Cafè XO - Piazza Vittorio - Ferrari - Gran Madre - andiamo a casa.



Po
Willst du mit mir zum klettern gehen? Gerne. Nächstes Mal gehen wir ins Kinomuseum.

Mole Antonelliana
Hast du einen Freund? No. Einen Exfreund? No. Okay. Du kannst einen italienischen Freund haben. Die sind besser. Italian boyfriend is Latin Lover!
Wie hast du hier eine Arbeit gefunden? Ich möchte nicht Krankenschwester werden. Aber es ist der einzige Beruf, wo man heutzutage noch einen Job findet.

Ci vediamo dopo.

Freitag, 14. Oktober 2011

Sono tedesca.


In der Ubahn lerne ich einen Deutschlehrer kennen. Er hat mich angesprochen, weil auf meiner Laptoptasche „Süddeutsche Zeitung“ steht... 


Extra lange Mittagspause. Sightseeing Nr 3: Museo Egizo. 

Dieses Museum ist außerhalb von Ägypten das einzige, das sich nur mit ägyptischer Kunst befasst. Außerdem wird es nach dem ägyptischen Museum in Kairo als das wichtigste angesehen.
Habe darauf spekuliert, dass die Kartenverkäuferin mich unter 18 schätzt. Cazzo. Der Eintritt wäre frei gewesen. 
Überall im Museum sieht man tote Menschen. Einbalsamiert oder nicht mehr, ich kann gar nicht richtig hinschauen und muss schnell weitergehen. Im nächsten Raum erwartet mich ein totes Krokodil... und irgendetwas, was so aussieht wie eine mumifizierte Katze.
Doch wenn man das Untergeschoss betritt, haben sich die 3,50 € gelohnt. Begrüßt wird man hier nämlich von 2 riesigen Sphinx. Habe selten so ein schönes Museum gesehen. 


Heute ist eigentlich mein Spartag. Mein selbst mitgebrachtes Mittagessen ist so eklig, dass ich es nach 2 Bissen in den Müll werfe. Außerdem ist es heute verdammt kalt (19 °C) und ich habe eine extra lange Mittagspause, da muss man doch einfach eine heiße Schokolade trinken gehen. Und einen Schokokuchen essen. Nicht empfehlenswert – führt zu Schokoschock und leichter Übelkeit. Schon wieder über 10 € ausgegeben heute. Fühle mich wie in Sophie Kinsellas „Shopaholic“...
 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ho una domanda.

Down Under calling... Danach so schnell wie's geht zur Arbeit. 26 Grad.
Sightseeing Nr 2. Heute: San Carlo e San Cristina.





Die beiden Zwillingskirchen stehen auf der Piazza San Carlo - meiner Meinung nach einer der schönsten Plätze Turins. Pünktlich um 14 Uhr bin ich zum besichtigen in San Carlo gegangen - und durfte an der Mittagsmesse teilnehmen. Zwar hab ich kaum was verstanden, es war aber sehr beeindruckend, wie viele Menschen ihre Mittagspause dazu nutzen, in einen Gottesdienst zu gehen.

Bin jetzt stolze Besitzer von Sophie Kinsellas Buch "I love Shopping" in italienisch. Mal sehen - capisco un cazzo.

Back at home: sZ. bildet mich. Was ist Hals auf Englisch? Non lo so. It's "cervix". Jetzt sind wir alle intelligent! Viele Besos/Pesos und Bacioni nach BA. That shit ist wirklich crayy..

Was mach ich morgen? Non lo so.. again.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Morgentliche Gespräche mit dem rumänischen Hausmeister. Mittags Kultur.
 

Heute: Mole Antonelliana. Dieses große Gebäude sollte ursprünglich einmal eine Synagoge werden, doch wegen Geldknappheit der Gemeinde wurde das Projekt der Stadt übergeben. Heute ist die Mole Antonelliana das Wahrzeichen Turins und sogar auf der Rückseite der italienischen 2 Cent-Münze zu sehen. Im Gebäude befindet sich ein Kinomuseum. Mit dem Lift fährt man durch dieses Museum, und es ist faszinierend zu sehen, wieviele verschiedene Filmausschnitte in den einzelnen Stockwerken gezeigt werden. Der Mann, der den ganzen Tag Leute mit dem Aufzug rauf- und runterfahren muss, tut mir leid. Kein Wunder, das seine Haare so lang sind, die haben halt auch nichts anderes zu tun als zu wachsen..






Wunderschöne Aussicht.Von hier aus kann man auch die Kirche auf dem Superga sehen.
Abendlicher Spaziergang zur Besichtigung des Waschsalons; natürlich bin ich 20 Minuten in die falsche Richtung gelaufen. Die Autos parken hier einfach mitten auf der Straße, ohne dass es erlaubt wäre...
 Zum Abschluss ein Eis. Viola. Lecker.

Dienstag, 11. Oktober 2011

That is pain in my ass.

Wenn ihr eine Zeitschrift aufmacht, und ihr darin einen Flyer liegen seht, habt ihr euch dann jemals gefragt, wer diese Flyer reinlegt? Ich. Vielleicht nicht gerade in die Zeitschriften, die ihr gerade lest. Dieser Job ist nichtmal besonders schlecht, aber manche Menschen bezeichnen ihn dennoch süffisant als "intellectual job". Denkt das nächste Mal bitte an denjenigen, der den Flyer liebevoll in eure NEON oder InTouch gelegt hat, bevor ihr ihn entnervt in den nächsten Mülleimer werft...

Habe genug von Übersetzungen. Wenn man Wörter wie "Aufgabeschlussnote", "Meldesatz" oder "institutionelle Kunden" übersetzen musste, weiß man leo.org oder pons dictionary zu schätzen. Oder eben zu hassen, wenn sie solche Wörter NICHT kennen.


von rG.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Quando bevo, sono felice

Bin um 11 Uhr Abends von der Porta Nuova Richtung Po gelaufen, weil da angeblich das Nachtleben stattfinden soll. Die Straße führt an einem Park vorbei. Ein Mädchen kommt auf mich zu und fragt mich, ob ich mit ihr zusammen durch den Park gehe, dann ist es nicht so gefährlich. Als ich ihr sage, dass ich aus DE komme und niemanden kenne, lädt sie mich sofort ein, mit ihr zu der Geburtstagsparty einer Freundin zu kommen. Wie sich später herausstellt, hat die erst am Montag Geburtstag und feiert vor - ich dachte mal, das bringt Pech...
Weil ich eh nichts anderes vorhabe, bin ich wenig später umringt von 20 Italienern, die alle 4 Jahre älter sind als ich. Sie können überraschenderweise ein verständliches Englisch reden. Alle sind nett und immer redet jemand mit mir - ich weiß nicht, ob das in München auch so wäre. Irgendwann trinke ich mit ihnen Rum, WodkaTonik, Sangria und einen besonderen Wein, dessen Namen ich vergessen habe.
Wir singen "BEVO BEVO BEVO, quando bevo, sono felice, auch wenn ich kotze." Ich muss auf deutsch singen, alle haben Spaß an Wörtern wie "Prost" (like breast??), Geburtstag oder an "Schatzi, schenk mir ein Foto!". Von 10 Italienern sieht einer halbwegs gut aus. Leider ist er der einzige, der kaum mit mir redet.
Irgendwann gehen wir in die Disco. Hier gibt es eine ganze Straße, die am Po entlangführt, und alle 10 Meter gibts nen andren Club. Zuerst in eine mit solo musica italiana. Schrecklich! Ich will aufs Klo flüchten - keine gute Idee. Als ich mich vor ca. 20 Leute gedrängelt habe, ohne es zu merken, ist der Anblick der Toilette schrecklich: Es gibt keine getrennten Toiletten, und nein, es gibt GAR KEINE  Toiletten. Vor mir ist en Loch im Boden. Man muss sich drüberknien. Oh yes. Der ganze Boden im mich herum ist nass. Ich habe nicht unbedingt Bedarf auf Wiederholung.
Weiter zum Club mit normaler Musik. Die ist auch furchtbar alt, war in Deutschland vielleicht vor 5 Jahren in. Ich habe die Vermutung, dass es keinen DJ gibt, sondern nur eine Playlist, die runtergespielt wird. Trotzdem sind alle Clubs so voll, dass man sich kaum bewegen kann. So viele junge Menschen.

Eigentlich ist gar kein Einlass mehr wegen Überfüllung, aber wir dürfen irgendwie trotzdem rein. Ich muss tanzen. Cazzo.
Kriege eine Rose geschenkt. Keine Ahnung, wo der sie herhat. Alle Mädchen sind 2 Köpfe kleiner als ich, ich sollte hier eindeutig nie wieder Schuhe mit Absätzen anziehen. "Lass uns in den LatinoClub gehen!" Ich kann doch nicht Latino tanzen! "Doch, ich brings dir bei!!" fL., mein persönlicher Bodyguard, hat gleich am Anfang klar gemacht, dass ich nach Hause gefahren werde. "Eigentlich müssen wir nach Hause, aber wir gehen jetzt noch in den Club, damit du das ganze Turiner Nachtleben kennen lernst!" Naja, wegen mir müssen wir jetzt nicht unbedingt Latino tanzen... Aber wenn ihr meint. Il Madrid, schon wieder so voll, schon wieder schlechte Musik.

Endlich gehen wir Richtung Auto. Über die Brücke. Alle Discolichter spiegeln sich im Fluss - wunderschön. Hier ist es einfach wunderschön. "Wir können mit dir zum Superga fahren, wenn du willst, können wir nächste Woche die Stadt anschauen, hast du Lust mit mir am Mittwoch auf die ErasmusParty zu gehen?" Wir brauchen 45 Minuten, bis alle nach Hause gebracht wurden. 80 anstatt 50. Bei Rot: "È verde, giusto?" und drübergefahren. Muss man unbedingt erst 10 Meter vor dem nächsten Auto runterbremsen? Naja, I don't mind. Ich werde nach Hause gefahren, und außerdem fahren hier alle so...


Es ist halb 6. Wie hießen nochmal all diese Leute?

Samstag, 8. Oktober 2011

Sound the trumpets, strumpets!

Wenn man in einer Kirche sitzt, bleibt die Zeit stehen. Es ist ganz still, und nichts passiert. Draußen geht das Leben hektisch weiter, aber man merkt davon nichts. "Figlia."

Auf der Piazza Castello wird jeder Schritt von Trommeln begleitet. Für einen kurzen Moment scheint es die beste Musik der Welt zu sein. Man könnte stundenlang zuhören, während die Sonne langsam untergeht.





Diese Stadt scheint für mich wie geschaffen zu sein: Liegen Kabel oder Schläuche auf dem Weg, wird daneben ein Mann aufgestellt, der einen daran erinnert, dass man nicht drüberstolpert.


Passend zum Wetter: Luca Carboni - Le Ragazze